Das Projekt Müllerstrasse 16/20 in Zürich ist ein überzeugendes Beispiel für zirkuläres Bauen, bei dem Wiederverwendung und energetische Sanierung Hand in Hand gehen. Zentrales Element ist die Erhaltung der bestehenden Betonstruktur, die nicht nur statisch wiederverwendet, sondern auch funktional aufgewertet wird. Viele Materialien des Bestands - darunter Terrazzofliesen, Aluminiumplatten, Glas und Beton - werden in der Neugestaltung gezielt wiederverwendet.
Durch diese konsequente Wiederverwendungsstrategie wird nicht nur graue Energie eingespart, sondern auch der CO2-Fußabdruck des Projekts erheblich reduziert. Der Umbau wird durch die Integration moderner, energieeffizienter Systeme ergänzt, die den Betrieb des Gebäudes nachhaltig machen. Ziel ist es, die Lebensdauer des Gebäudes erheblich zu verlängern und gleichzeitig den heutigen Anforderungen an Design und Funktionalität gerecht zu werden.
Das Projekt zeigt beispielhaft, wie intelligente Planung und zirkuläres Denken ein städtisches Gebäude umgestalten können - ressourcenschonend, nachhaltig und zukunftsorientiert. Weitere Informationen sind auf der Plattform Circular Hub verfügbar, wo das Projekt als Beispiel für nachhaltiges Bauen dokumentiert ist.