Der Containerpavillon auf der Hardgut-Brache in Zürich-Altstetten ist ein temporärer Bau, der konsequent auf Wiederverwendung (Reuse) setzt. Die Struktur besteht aus gebrauchten Seecontainern sowie aus wiederverwendeten Bauelementen, die aus verschiedenen früheren Projekten stammen. Ziel ist es, die Potenziale des zirkulären Bauens unter realen Bedingungen sichtbar und nutzbar zu machen.
Das Projekt dient als Beispiel für ressourcenschonendes Planen und Bauen in städtischen Transformationsräumen. Anstatt neue Baumaterialien zu verwenden, wurden vorhandene Elemente systematisch erfasst, getestet und in das Projekt integriert. Dadurch wird nicht nur graue Energie eingespart, sondern auch gezeigt, wie Konzepte der Wiederverwendung funktional, wirtschaftlich und kreativ umgesetzt werden können.
Der Pavillon ist als multifunktionaler Raum für Veranstaltungen, Austausch und Zwischennutzungen konzipiert. Er ist beispielhaft für neue Bauprozesse, bei denen der Bestand zur Ressource wird und die Kreislaufwirtschaft die Grundlage für eine nachhaltige Stadtentwicklung bildet.