Centralstrasse, Sursee

Haus des Holzes

  • < 5'000m²

  • 4 - 5 kg CO2equ/m2SREa

  • C Trägerstruktur

  • Neubau

  • E Fassadenverkleidung

  • F Dächer

  • G Inneneinrichtung

  • III Verwaltung

Das Haus des Holzes in Sursee ist ein Pionierprojekt im Bereich Design for Disassembly (DfD), einem Konzept, das eine einfache Demontage und eine maximale Wiederverwendung von Gebäudeteilen am Ende ihrer Lebensdauer ermöglicht. Es wurde fast ausschließlich aus einheimischem Holz gebaut und basiert auf einer vorgefertigten Modulstruktur, die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit fördert. Das Gebäude ist als Skelettsystem konzipiert, bei dem Fassaden, Trennwände und sogar einige Bodenplatten ohne größere Schäden demontiert und an anderer Stelle wieder aufgebaut werden können. Dieses Prinzip reduziert die Abfallproduktion erheblich und garantiert ein zweites Leben für die verwendeten Materialien.

Die gesamte Struktur beruht auf reversiblen mechanischen Verbindungen, wodurch die Verwendung von Klebstoffen oder schwer trennbaren Elementen vermieden wird, was eine spätere Demontage erleichtert. Massivholz, das für die tragenden Wände und Decken verwendet wird, wird durch Elemente aus Brettschichtholzplatten und eine Isolierung aus biobasierten Holzfasern ergänzt. Die modularen Fassaden können je nach Bedarf demontiert und ersetzt werden, ohne die Stabilität des Gebäudes zu beeinträchtigen. Sogar die Haustechnik wurde so konzipiert, dass sie von der Tragstruktur getrennt werden kann, was eine längere Lebensdauer und eine einfachere Wartung gewährleistet.