Am 8. Juli um 17 Uhr laden der SIA Zürich und Cirkla dazu ein, das provisorische Gebäude der Kantonsschule der Gemeinde Uster zu entdecken - gebaut mit wiederverwendeten Elementen. Der Architekt Benjamin Poignon von Baubüro In Situ wird dieses Projekt vorstellen und die Besonderheiten und Herausforderungen dieses Pilotprojekts erläutern.
Das kantonale Gymnasium in Uster wurde kürzlich um ein innovatives Provisorium erweitert, das die hohen Anforderungen an einen Neubau erfüllt und gleichzeitig neue Maßstäbe im Bereich des zirkulären Bauens setzt. Der Neubau, der für eine Nutzungsdauer von zehn Jahren vorgesehen ist, wurde vom Architekturbüro baubüro in situ im Rahmen eines Pilotprojekts des Hochbauamts des Kantons Zürich entworfen.
Fenster, Brandschutztüren, Betonelemente, Geländer, Fassaden- und Dachpaneele sowie andere Elemente wurden gesucht und erworben. Durch die Verwendung dieser wiederverwendeten Materialien war es möglich, die Bauemissionen um mehr als 488 Tonnen CO₂-Äquivalent zu reduzieren, verglichen mit einem entsprechenden Neubauvolumen.